Zahnkronen – Verbesserung der Zahnästhetik

Wann werden Zahnkronen verwendet?

Ist die eigene natürliche Zahnkrone so großflächig durch Karies oder Unfall zerstört, dass keine Zahnfüllungen oder Inlays eingesetzt werden können, so kann der Defekt des Zahnes oft mit einer Zahnkrone dauerhaft behoben werden.


Zum Zwecke der Zahnerhaltung, nachhaltigen Stabilisierung und Wiederherstellung der Kauebene ist dann eine Zahnkrone notwendig.
Zahnkronen werden auch auf Zahnimplantaten oder zur Herstellung von Zahnbrücken eingesetzt.


Kostenübernahme durch Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen somit die Anfertigung und den Einsatz einer Zahnkrone.

Die Höhe des Krankenkassenzuschusses ist unterschiedlich und unter anderem von folgenden Parametern abhängig:

  • Zahnposition
  • Einkommen der Patienten
  • Restzahnbestand
  • Die Anzahl der aufeinander folgenden Jahre, an denen die Patienten mindestens einmal im Jahr zur Untersuchung beim Zahnarzt waren

Woraus besteht eine Zahnkrone?

Mit einer Zahnkrone wird der Zahnschmelz und somit die härteste Substanz im menschlichen Körper ersetzt. Hierbei ist es von essentieller Bedeutung, dass bei der Materialauswahl für die Krone, weitestgehend auf die Kompatibilität zu den biologischen Ursprungsbegebenheiten geachtet wird.

Den Parametern wie Härte, Biokompatibilität, zahnästhetische Darstellung, Vermeidung von Geschmacksirritationen und Verhinderung von Weiterleitung elektrischer Magnetfelder im Mund, werden die rein keramischen Materialien am ehesten gerecht.

Verbesserung der Zahnästhetik

Unter Berücksichtigung dieser Parameter können Zahnkronen sogar die ursprüngliche Zahnästhetik verbessern. Dabei gibt es für den Einsatz von Zahnkronen keine Einschränkungen: Schneidezahn, Eckzahn, Backenzahn, können in Zahnform, Zahnästhetik und Zahnfarbe dauerhaft rekonstruiert und verbessert werden.

Weiterhin werden weltweit viele Zahnkronen aus verschiedenen Metallen, mit und ohne keramische Verblendung angefertigt.

Es mögen sich hierdurch minimale preisliche Vorteile regional bedingt ergeben.

Jedoch sind die Nachteile im Bereich der Ästhetik und Biokompatibilität, sowie die geschmacklichen Irritationen, wie auch Weiterleitung und Verstärkung der elektromagnetischen Felder, die Gründe dafür, warum solche Art von Zahnkronen bei uns in der Praxis seit über zehn Jahren keinen Einsatz finden.

Zeitaufwand für den Einsatz einer Krone

Zahnkronen werden in der Regel, nach der Vorbereitung des Zahnes durch Abdrucknahme abgeformt. Der Zahnabdruck wird dem Zahntechniker für die Herstellung der Zahnkrone überlassen. Das führt dazu, dass für die Gesamtbehandlung mindestens zwei, teils sogar bis zu drei Sitzungen, benötigt werden.

 

In unserer Praxis stellen wir die Kronen computergesteuert her und verzichten gänzlich auf die Abdrucknahme.
Durch das CEREC (CAD/CAM-Verfahren) wird der vorbereitete Zahn mit einem intraoralen Scanner aufgenommen und virtuell in einem 3D-Modell dargestellt.
Die Kronen werden computergesteuert hergestellt und stehen in etwa einer halben Stunde nach der Vorbereitung des Zahnes zur Verfügung. Sie können dann in der gleichen Sitzung, während die erste Betäubung noch wirksam ist, dauerhaft eingesetzt werden.

Größere Genauigkeit bei der Anfertigung

Dieses Verfahren ermöglicht es uns, nicht nur die Ungenauigkeiten die durch Abdrucknahme und Modellherstellung entstehen komplett zu eliminieren, sondern auch hochwertige und günstige Keramikzahnkronen anzubieten.

Somit sind unsere hochwertigen keramischen Zahnkronen bei vielen Zahnarzt-Preisvergleichen teilweise sogar preiswerter, als herkömmlichen  Metallkeramikkronen.