Parodontologie in Essen

Dr. med. dent. A. Koravi

Spezialist für Implantologie und ästhetische, rekonstruktive Zahnmedizin

Seit über 20 Jahren Erfahrung in der Zahnmedizin

Neueste medizinische und technische Erkenntnisse

Ausführliche & individuelle Beratung

Fakten zur Parodontologie

Was ist Parodontitis?Entzündungen & langfristiger Gewebsabbau im Bereich des Zahnhalteapparats (Knochen- und Zahnfleischabbau)
SymptomeAnfangsstadium: Zahnfleischbluten, Rötungen oder Schwellungen des Zahnfleischs, Mundgeruch, Bildung von Zahnfleischtaschen
Fortgeschrittenes Stadium: Zahnlockerungen, Rückgang des Zahnfleischs, Abbau der Knochensubstanz
Betäubungörtliche Betäubung oder Vollnarkose
Dauerabhängig vom Ausmaß
Kostenje nach Aufwand

Parodontitis, im Volksmund auch Parodontose genannt, ist die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates und zählt zu den häufigsten Erkrankungen in der Zahnmedizin. Sie wird durch Bakterien hervorgerufen und kann sogar zu Zahnverlust führen.


Erste Anzeichen

Die ersten Anzeichen für eine Parodontitis können unter anderem gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang und „lange Zahnhälse“ sein.

In unserer Praxis versuchen wir bereits durch unsere prophylaktischen Maßnahmen Anzeichen für Parodontitis frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, da sie ein Risiko für den gesamten Organismus darstellen kann. Neben Zahnverlust können Schlaganfälle, Herzprobleme oder Fehlgeburten bei Schwangeren die Folge sein.

Vorsorge ist die beste Maßnahme

Die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen gegen Parodontitis sind neben gründlicher und vor allem richtiger Mundhygiene auch kontinuierliche Kontrollen beim Zahnarzt sowie die Inanspruchnahme regelmäßiger professioneller Zahnreinigungen.

Die parodontologische Behandlung

Bei einer bereits bestehenden Parodontitis unterscheiden sich die Behandlungsmethoden je nach Art und Ausmaß der Erkrankung. Sie reichen von professionellen Zahnreinigungen bis hin zu chirurgischen Eingriffen.

Nach eingehender Diagnostik legen wir in unserer Praxis besonderen Wert auf eine schonende Parodontitistherapie mit dem Ziel die Ausbreitung von Bakterien zu verhindern und ein Fortschreiten der Erkrankung zu unterbinden.

Die Ausgangssituation

Es gibt harte Konkremente, ähnlich wie Zahnstein, die unter dem Zahnfleisch an der Zahnwurzel-Oberfläche haften. Dadurch wird aus glatter, leicht spülbarer Oberfläche des Zahns eine raue, stark bakterienbehaftete Oberfläche, was unmittelbar am Zahn und am Zahnfleisch Schäden verursacht.

Auf der Zahnoberfläche wirken diese Bakterien entmineralisierend und führen zu überempfindlichen Zähnen. Am Zahnfleisch verursachet die erhöhte Bakterienzahl und die Rauhigkeit eine chronische Zahnfleischentzündung, was wiederum zu weiterer Anlagerung von harten Konkrementen an der Zahnoberfläche führt.

Die unbehandelte Entwicklung dieser Erkrankung führt sogar zu Lockerung von völlig kariesfreien Zähnen.

Vorteile einer Parodontitistherapie

  • Schonende Parodontitistherapie
  • Spezialist für Parodontologie
  • Trainingsmaßnahmen für die perfekte Umsetzung der Mundhygiene
  • Individuell auf Ihre Wünsche abgestimmte Behandlung
  • Therapie nach den neusten medizinischen & technologischen Erkenntnissen

Maßnahmen

Eine mechanische Entfernung von harten Konkrementen, die als Hauptursache für die Parodontitis gelten, ist unumgänglich!

Auch das chronisch entzündete Zahnfleisch muß revitalisiert werden - nur so ist eine nachhaltige Regeneration des Zahnfleisches zu realisieren und das Ergebnis für die Zukunft zu stabilisieren.

Dabei wird Narbengewebe entfernt. Durch die einsetzenden Heilprozess wird das gesunde Gewebe in die Lage versetzt, einen funktionierenden und entzündungsfreien Zahnhalteapparat nachhaltig wieder aufzubauen. Deshalb muß eine professionelle, nachhaltige Parodontitisbehandlung auch zumindest unter örtlicher Betäubung stattfinden.

Jegliche weitere Maßnahmen wie der Einsatz von Laser und/oder jegliche medikamentöse Unterstützungen könnten als zusätzliche Maßnahmen in Erwägung gezogen werden, könnten jedoch ohne mechanische Entfernung der harten Beläge sogar kontraproduktiv wirken.

Neuerliche Erkrankung verhindern

Die Erkrankung des Zahnfleisches stellt sich jedoch beim nichtmechanischen Entfernen von harten Belägen in der Regel innerhalb von sechs Wochen wieder ein und nach ca. drei Monaten ist die Situation nahezu identisch wie vor der Parodontitisbehandlung.

Optimierte Mundhygiene

Aus unserer Sicht ist ein nachhaltiges Ergebnis das Ziel der Parodontitis-Behandlung. Somit werden in Vorbereitung zu der Behandlung Trainingsmaßnahmen stattfinden, in denen Patient:innen zu der perfekten Umsetzung der Mundhygiene trainiert werden, damit diese Erkrankung sich nicht erneut aufbauen kann.


Zahnfleischentzündung und Zahnfleischbluten

Gingivitis

Eine Zahnfleischentzündung (med. Gingivitis) ist eine akute oder chronische Infektion des Zahnfleisches, die fast immer durch Bakterien aus der Mundhöhle entsteht.

Eine Hauptursache von Zahnfleischentzündung ist die Bildung von Zahnbelag (Plaque) am Zahnfleischrand, die das Zahnfleisch angreifen und eine Entzündung hervorrufen kann.

Dies passiert meist durch mangelnde Mundhygiene und/oder Karies. Der Belag wird bei nicht regelmäßigem Zähneputzen fester und entwickelt sich zu Zahnstein, welcher eine raue Oberfläche hat und Bakterien sich somit leichter ansiedeln können. Zudem können sich kleine Zahnfleischtaschen bilden.

  • Im Endstadium dieses Entzündungsprozesses entstehen lockere Zähne und es kommt langfristig zum Zahnverlust.

Welche Faktoren begünstigen eine Zahnfleischentzündung?

Eine Zahnfleischentzündung kann Jeden treffen. Es gibt jedoch einige Faktoren, die Gingivitis begünstigen:

  • Karies
  • Mundtrockenheit
  • Ernährung
  • Chronische Krankheiten wie Diabetes
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Stress
  • Hormone (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)

Eine Zahnfleischentzündung selbst bereitet keine Schmerzen. Entzündetes Zahnfleisch ist meistens gerötet und teilweise sogar angeschwollen. Außerdem kann es hin und wieder zu Zahnfleischbluten kommen, etwa während des Essens oder Zähneputzens. Wenn die Probleme länger bestehen, kommt es häufig zu einem Rückgang des Zahnfleischs.

Die häufigsten Symptome einer Gingivitis

  • Gerötetes Zahnfleisch
  • Geschwollenes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • Mundgeruch

Die Zahnfleischentzündung ist mit regelmäßiger, gründlicher Mundhygiene meistens gut in den Griff zu bekommen. Wir empfehlen, die Zähne 2 Mal am Tag gründlich zu putzen. Abends sollten zudem die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden, das gilt gerade dann, wenn das Zahnfleisch empfindlich reagiert oder blutet. 

WICHTIG: Regelmässige Prophylaxe

Auch die regelmäßige Investition in eine professionelle Zahnreinigung wird empfohlen. Bleibt diese allerdings über einen längeren Zeitraum aus, kann es in der Folge wieder zu einer Parodontitis kommen und die entsprechende parodontologische Behandlung wird dringend notwendig.

Die Parodontitis Behandlung in drei Phasen

  1. Die individuelle Optimierung der Zahnputztechnik mit Motivation und Instruktion.
  2. Die eigentliche Parodontitisbehandlung, in der der Zahnarzt subgingival reinigt, also unter dem Zahnfleisch.
  3. Die Nachsorge und Erhaltungstherapie.

Entscheidend für einen langfristigen Erfolg ist die aktive Mitarbeit von Patient:innen und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt.

Kontakt

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