Wurzelspitzenresektion (WSR) und ihre Alternativen in Essen

Dr. med. dent. A. Koravi

Spezialist für Implantologie und ästhetische, rekonstruktive Zahnmedizin

Seit über 20 Jahren Erfahrung in der Zahnmedizin

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Ausführliche & individuelle Beratung

Fakten zur Wurzelspitzenresektion ohne OP

Was ist eine Wurzelspitzenresektion?chirurgischen Eingriff, bei dem die Wurzelspitze eines Zahnes entfernt wird; Ziel: Infektion im Bereich der Zahnwurzelspitze zu entfernen um Zahn zu erhalten
Für wen?fachgerechte Wurzelkanalbehandlung nicht ausreichend; weiterhin starke Zahnschmerzen & extreme Klopfempfindlichkeit am betroffenen Zahn
NachsorgeVerzicht auf Essen & Trinken bis Betäubung abgeklungen ist; keine Einnahme von Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure; Kühlung
Sportkeine körperliche Anstrengung oder Sport
Kostenje nach Behandlungsaufwand

Was ist eine Wurzelspitzenresektion oder Wurzelkappung?


Bei einer Wurzelspitzenresektion handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, in dem die Wurzelspitze eines Zahnes entfernt wird. Ziel dieses chirurgischen Eingriffs ist es, die Infektion im Bereich der Zahnwurzelspitze zu entfernen und somit den Zahn zu erhalten. Die Wurzelspitzenresektion ist oftmals die letzte Alternative zum Zahnziehen und greift dann, wenn eine vollständige Wurzelkanalbehandlung aufgrund von Entzündungen oder anatomischen Gegebenheiten nicht möglich ist. Auch bei einer Fraktur im unteren Drittel des Zahnes oder einer früheren Wurzelbehandlung bei der es Komplikationen gab, ist die WSR eine Möglichkeit. Grundsätzlich sollte der Zahn erhaltungswürdig sein und nach der Behandlung mit einer Füllung oder Krone versorgt werden.

Vorteile einer Wurzelspitzenresektion

  • Ausführliche Beratung & Planung des Eingriffs
  • Experte für Wurzelspitzenresektionen
  • Medizinische & technologische Standards auf höchstem Niveau
  • Verschiedene Möglichkeiten der Anästhesie 
  • Individuell angepasste Therapiekonzepte

Wann wird eine WSR nötig?

Dauerhafte Zahnschmerzen ohne eine Zahnbehandlung haben oft eine tiefe Infektion der Wurzelspitze am Zahn zum Hintergrund.

Eine chronische Entzündung (periapikale Parodontitis) ist für viele Patient:innen oft lange Zeit unauffällig. Diese akute oder sogar chronische Entzündung am Zahnnerv entsteht durch tiefsitzende Karies und ist in Röntgenbildern klar zu erkennen. Sie wird genauer noch durch eine Eiteransammlung (Abszess), durch erkranktes Gewebe (Granulom), einen Gewebeholraum (Zyste) oder eine Fistel für Ihren behandelnden Zahnarzt erkennbar.

Ausbreitung der Infektion verhindern

Wenn eine fachgerechte Wurzelkanalbehandlung nicht ausreichend war, und starke Zahnschmerzen und extreme Klopfempfindlichkeit am betroffenen Zahn weiterhin bestehen, kann es zu einem tiefliegenden Infektionsherd gekommen sein: 

Dessen weitere Ausbreitung ist unbedingt zu verhindern - nur so kann der Zahn erhalten werden!


Ablauf einer Wurzelspitzenresektion

Anders als bei einer Wurzelkanalbehandlung wird die Wurzelspitze von außen erreicht, und zwar durch den Kieferknochen – Im Gegensatz zur Wurzelbehandlung wo der Zugang über den Wurzelkanal erfolgt.

Dafür wird das Zahnfleisch als auch die Knochenhaut durchtrennt. Mit Hilfe einer feinen Fräse werden die verästelten Ausläufer der Wurzel entfernt. Wie stark die Ausläufer gekürzt werden müssen, hängt unter anderem von der Wurzelkrümmung ab. Im Anschluss wird der Bereich gründlich desinfiziert, getrocknet und die Füllung angebracht. Im letzten Schritt der Wurzelspitzenresektion wird das Gewebe wieder zurück geklappt und die Wunde vernäht.

Entfernung der Nähte und Kontrolluntersuchung

Nach circa einer Woche ist die Wunde im Weichgewebe ausgeheilt; dann können auch die Nähte entfernt werden.

Zur Kontrolle der Wundheilung sollte eine Röntgenaufnahme nach 6 Monaten angefertigt werden.


Tipps: Was ist nach der Behandlung zu beachten?

  • Verzichten Sie auf den Verzehr von Speisen und Getränken bis die Betäubung abgeklungen ist, damit Sie sich nicht selbst unbeabsichtigt verletzen.
  • Auch sollten in den darauffolgenden zwei Tagen keine Milchprodukte, kein Alkohol, schwarzer Tee oder grundsätzlich Getränke mit Koffein gemieden werden.
  • Es wird abgeraten Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure einzunehmen. Sollten Sie starke Schmerzen haben, so nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
  • Körperliche Anstrengungen oder Sport sollten wegen der Gefahr des Nachblutens unterlassen werden.
  • Kühlen Sie die betroffene Stelle gut um eine starke Schwellung zu vermeiden.
  • Sollten Sie Raucher/in sein, so beachten Sie, dass Rauchen die Heilungschancen nach einer WSR verschlechtern.

Zahn durch WSR erhalten oder doch besser Zahnimplantat setzen?

Es gibt keine allgemeine Aussage zu dieser Frage. Die Entscheidung für oder gegen eine der beiden Optionen ist von der individuellen Situation der Patient:innen abhängig.

Grundsätzlich gilt immer, dass es besser ist den eigenen natürlichen Zahn zu erhalten als ein Implantat zu setzen.

Des Weiteren werden die Kosten für eine WSR oft zumindest zum Teil von der Krankenkasse übernommen. Sollte der betroffene Zahn allerdings stark zerstört sein oder eine eitrige Entzündung vorliegen, so kann trotz der Kosten ein Zahnimplantat langfristig die bessere Wahl für Sie darstellen.

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