Zahnimplantate: Möglichkeiten und Kosten

Zahnimplantate sind die adäquateste Möglichkeit, verloren gegangene Zähne zu ersetzen.

Je nach Aufwand fallen dabei unterschiedlich hohe Kosten an.

 

Bei der Implantation ersetzt man nicht nur einen Zahn im Mund, sondern auch die Zahnwurzel im Kiefer: Dadurch wird der Kieferknochen weiterhin physiologisch belastet und bleibt vital erhalten. Fehlen dagegen eine oder mehrere Zahnwurzeln, so bildet sich in diesem Bereich der Kieferknochen zurück.

 

Mehr zu den Lösungsmöglichkeiten im Video ->


 

Versorgung einer Einzelzahnlücke

 

  • 3D-Röntgenaufnahme (DVT) für optimale Planung und Risikominimierung
  • 1 Implantat von namenhaften Herstellern (Camlog, Nobelbiocare, Straumann, ICX) aus Titan oder Zirkonoxidkeramik (geeignet für Hyperallergiker).
  • Implantataufbau aus Zirkonoxidkeramik, individuell im deutschen Meisterlabor hergestellt (für bestmögliche Ästhetik, Funktionalität und Verträglichkeit).
  • Ratenzahlungsmöglichkeiten

 

 

KOSTEN: 1.800 - 2.500 €

 

 

Lückenversorgung mit 2 Implantaten und 1 Brücke:

Zum Ersatz von 3 fehlenden Zähnen

  • 3D-Röntgenaufnahme (DVT) für optimale Planung und Risikominimierung

  • 2 Implantate von namenhaften Herstellern (Camlog, Nobelbiocare, Straumann, ICX) aus Titan oder Zirkonoxidkeramik (geeignet für Hyperallergiker).

  • 2 Implantataufbauten und ein Brückenzwischenglied aus Zirkonoxidkeramik, individuell im deutschen Meisterlabor hergestellt (für bestmögliche Ästhetik, Funktionalität und Verträglichkeit).

  • Ratenzahlungsmöglichkeiten

 

KOSTEN: 3.900 - 5.400 €

 


 

Folgende Zusatzleistungen werden nach Bedarf und Umfang berechnet

  • Vollnarkose
  • Augmentation (Aufbau von Knochenhöhe / -breite)
  • Schleimhauttransplantation
Zahnimplantat; Quelle CAMLOG
Zahnimplantat; Quelle CAMLOG

Problem Knochenrückbildung im Oberkiefer

Besonders umfangreich ist die Rückbildung im Oberkieferseitenzahnbereich: Dort bildet sich durch fehlende Belastung nicht nur der Kieferkamm zurück, sondern auch die Kieferhöhle dehnt sich aus.

So ist es bei den Patienten, die über längeren Zeitraum im Oberkieferseitenzahnbereich zahnlos waren, oft zu beobachten, dass der Kieferknochen sich dort auf nur wenige Millimeter zurückgebildet hat.

Das kann nur durch den Ersatz von der Zahnwurzel durch Zahnimplantate verhindert werden.


Verschiedene Ansätze

 

Es ist jedoch nicht zwingend notwendig jeden verlorenen Zahn einzeln durch ein Implantat zu ersetzen:

Bei Verlust von mehreren Zähnen kann durch strategisch günstige Verteilung der Implantate durchaus mit einem reduzierten Pfeilerbestand festsitzender Zahnersatz realisiert und ein Höchstmaß an Ästhetik erreicht werden.

 

 

Wichtig zu wissen:

 

Grundsätzlich ist die Sofortimplantation, unmittelbar nach Zahnextraktion, der beste Zeitpunkt um Implantate einzusetzen. Das setzt allerdings voraus, dass der Knochenbereich absolut gesund und entzündungsfrei ist.

Da dies allerdings selten der Fall ist, kommt es häufiger zu einer verzögerten Sofortimplanatation. Hierbei werden die Implantate erst etwa sechs Wochen nach dem Entfernen des Zahnes inseriert. Das ist jedoch nur dann möglich, wenn sich die entzündlichen Prozesse nur im Schleimhautbereich befinden.

Liegt dagegen im Kieferknochen eine zystenartige großflächige Entzündung vor, so kann erst nach der Entfernung des entzündlichen Gewebes cirka sechs Monate danach eine Spätimplantation vorgenommen werden.

 

 

 

All-on-4-Prinzip: Implantatversorgung an einem Tag

 

Bei einer simultanen implantologischen und prothetischen Versorgung an einem Tag, nach dem Prinzip von All-on-4, kommt es zu einer Sofortbelastung der Implantate mit den zuvor hergestellten Kronen, Brücken oder Prothesen.

Erfahren Sie hier mehr über die Kosten für die Versorgung des zahnlosen Kiefers nach dem All-on-4-Prinzip.

 

 

Knochenaufbau

 

Liegen Knochendefekte vor oder hat sich der Kieferknochen durch das Fehlen der Zähne über längere Zeit zurückgebildet, ist die Implantation oft nur mit entsprechend notwendigem Knochenaufbau möglich.

 

Hierbei kommen in der Regel ein Gemisch aus Eigenknochen und Knochenersatzmaterial zum Eisatz. Dieser Aufbau wird in der Regel anschließend mit einer resorbierbaren Membran abgedeckt. Damit wird verhindert, dass Schleimhäute in diesen Aufbau hineinwachsen.

  • Ist der Knochendefekt oder der Knochenmangel verhältnismäßig gering und ist eine ausreichende Befestigung, d.h. Primärstabilität des Implantates gegeben, so kann der Knochenaufbau simultan und in der gleichen Sitzung mit der Implantation stattfinden.
  • Ist jedoch der Knochendefekt grossvolumig bzw. keine Primärstabilität des Implantates gewährleistet, so sollte der Knochenaufbau zuerst stattfinden und anschließend nach ca. 6 Monaten Einheilphase implantiert werden.

 

 

Sinuslift im Oberkiefer

 

Im Oberkieferseitenzahnbereich wird zum Gewinnen von Knochenhöhe Knochen im Kieferhöhlenbereich aufgebaut; hierbei spricht man von einem Sinuslift.
Der Sinuslift kann intern oder auch extern stattfinden. Intern können jedoch nur maximal ca. 2 Millimeter Knochen in der Kieferhöhle aufgebaut werden. Ist der Bedarf an Knochenaufbau in der Kieferhöhle höher als 2 Millimeter, wird der Sinuslift extern vorgenommen. Hierbei wird ein Fenster von der Wangenseite aus in die Kieferhöhle präpariert. Die Kieferhöhlenschleimhaut wird angehoben und unterdessen wird das Gemisch aus Knochenersatzmaterial und Eigenknochen adaptiert. Auch hierbei ist eine simultane Implantation möglich, wenn das Implantat fest (primärstabil) inseriert werden kann.

Implantataufbauten aus Zirkonoxidkeramik

 

Die individuell in unserem deutschen Meisterlabor angefertigten Implantataufbauten aus Zirkonoxidkeramik ermöglichen es uns, den höchsten ästhetischen und funktionellen Ansprüchen gerecht zu werden - ohne jeglichen Qualitäts- oder Festigkeitsverlust.

Kosten für ein Einzelimplantat

 

Die Kosten für eine Einzelzahnversorgung mit einem Implantat und den entsprechenden Aufbauten betragen ca. 1.800 Euro.

Sind größere Aufwendungen, wie zum Beispiel Knochenaufbauten nötig, so steigen die Kosten entsprechend.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Grenze von ca. 2.500 Euro selten überschritten wird.

 

 

Wir haben in unserer Praxis verschiedene implantologische Konzepte auch für die Patienten entwickelt, die nicht nur einen, sondern den Verlust von mehreren Zähnen erlitten haben bzw. speziell auch für Patienten die gar keine eigenen Zähne mehr besitzen.

Hierbei ist es jedoch notwendig, dass wir in persönlichen Gesprächen das Anliegen unserer Patienten erfahren und individuell unsere Konzepte auf Ihre Wünsche anpassen, um das bestmögliche Ergebnis nach den neusten zahnmedizinischen Möglichkeiten zu realisieren.


Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten und Kosten für Zahnimplantate:

Sprechen Sie uns an -  Tel.: 0201 - 23 14 99